Tanz in den Mai auf der Bootsparty in Hamburg
Einen Feiertag mal außergewöhnlich angehen – auf der Elbe ist bei Partymusik Festtagsstimmung garantiert. Da kann geflirtet und gefeiert werden, bis auch der letzte Gast auf seine Kosten kommt.
Es ist gar nicht so lange her, da feierte Deutschland ein Sommermärchen. Wer erinnert sich nicht daran? Das Land der Pünktlichkeit und Disziplin hat sich gewandelt. Der kühle Norden ist mittlerweile sogar bekannt für seine Herzlichkeit, seine Offenheit und seine brodelnde Partyatmosphäre zu verschiedenen Anlässen, zum Beispiel beim Tanz in den Mai. Eventening – so lautet die neue Marschroute der Feierwilligen. Wenn die Angebote nur mau sind, werden eben neue mit besonderem Reiz geschaffen.
Der Tanz in den Mai ist ein gutes Beispiel dafür. Viele Deutsche und auch Hamburger kennen diese traditionelle Veranstaltung noch als verstaubte Feierlichkeit in Vereinsgaststätten, dunkel dekorierten Tanzsälen oder angemieteten Räumen ohne Charme und Atmosphäre. Bei der Bootsparty auf der Elbe sieht die Welt ganz anders aus. Tanz in den Mai – dieser Event wird hier wortwörtlich genommen, wenn die Boxen vibrieren und die Beats hämmern. Und das Ganze während einer mehrstündigen Fahrt auf Hamburgs Wahrzeichen-Fluss, der berühmt-berüchtigten Elbe.
Wer diesen Tanz in den Mai noch nicht mitgemacht hat, ist selber schuld. Diese Bootsparty unweit der sündigen Meile Reeperbahn ist wie ein Kurztrip in eine andere Partywelt. Mehr als 200 Partyfreunde verschiedener Altersklassen treffen sich an den Landungsbrücken, zeigen ihre Tickets vor und schippern dann los gen Trockendocks, Schlepperanlegern und Nebenarme der Elbe. Hier stört sich keiner an feucht-fröhlichen Partygesängen, die Atmosphäre ist garantiert Langeweile-frei, und Partymuffel werden spätestens beim zweiten Partyhit von der tanzenden und lachenden Masse mitgezogen.
Immer mehr Kurzreisende aus ganz Deutschland, aber auch aus Österreich, der Schweiz oder Skandinavien, verbinden die Bootstour zum Tanz in den Mai mit einem kulturellen Trip in die Hansestadt. Das Gute daran: Die Abfahrt an den Landungsbrücken lässt sich perfekt mit den Pflichtbesuchen am Hafen, auf der Reeperbahn, auf dem Rathausmarkt oder auch in der Speicherstadt kombinieren.
Die verkehrstechnische Anbindung ist mit der S-Bahnstation Landungsbrücken optimal. Und selbst so genannte „Feierbiester“, die nach der Bootsparty noch lange nicht genug haben, sind bestens aufgehoben, weil sie im Anschluss einen kurzen Fußweg auf den Kiez, direkt auf die Reeperbahn, in die Große Freiheit oder auf den Hans-Albers-Platz absolvieren können um die Nachtschicht in Sachen Partylaune aufleben zu lassen.
Tanz in den Mai, das bedeutet auf der Bootsparty in Hamburg nicht nur Tanzen und Feiern in toller Gesellschaft, sondern eben auch Eintauchen in Hamburgs unvergleichliches Nachtleben – und das direkt an der Elbe, nein, sogar auf ihr.